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Nitrat: Weitere Änderungen in der Düngeordnung geplant

 

Politik und Landwirte diskutieren nach dem Erscheinen des „Nitratberichtes 2016“ über Einsatz von Phosphat und Nitrat. Nachfolgend ist ein interessanter Artikel des Wochenblattes für Landwirtschaft und Landleben angefügt:

05.01.2017. Der Nitratbericht 2016 belegt „positive Tendenzen“ in der Grundwasserbelastung für den Zeitraum zwischen 2012 und 2014.

„Das reicht jedoch nicht aus“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Er sieht weiterhin Handlungsbedarf im Düngerecht und kündigte eine zügige Verabschiedung des Düngepalets an.
Vor allem die Entwicklung der Nitratwerte in bestimmten Regionen erfordere Handeln. Schmidt hält weiterhin einen schnellen Abschluss für Notwendig. Über die schleppenden Verhandlungen zeigte er sich unzufrieden: „Ich hätte lieber schneller eine Lösung gehabt.“

Inzwischen herrscht aber Einvernehmen zwischen Landwirtschafts- und Umweltministerium über die Novelle der Düngeverordnung. In der kommenden Woche will Schmidt noch offene Detailfragen klären. Er geht davon aus, dass die Änderung des Düngegesetzes wie geplant noch im Januar vom Bundestag beschlossen wird. Damit stünde der baldigen Verabschiedung des Pakets aus Verordnung, Gesetz und der sogenannten Anlagenverordnung im Bundesrat nicht mehr im Weg.

Dr. Wilhelm Priesmeier, agrarpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion spricht sich für  ein Bilanzierungssystem, das alle Stoffströme, inklusive Nitrat und Phosphat, von allen viehintensiven Betrieben erfasst, aus. Der Nitrateintrag, gerade in viehintensiven Regionen sei nach wie vor hoch. AgE
Quelle: Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben